Der Begriff „Globales Lernen“ ist das erste Mal in den 90iger Jahren des 20. Jahrhunderts aufgetaucht und wurde im Zusammenhang mit der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit verwendet.

Eine wesentliche Aufgabe von Bildung besteht heute darin, Schülerinnen und Schüler zu befähigen, komplexe Entwicklungsprozesse zu verstehen und diese kritisch zu reflektieren. In der Auseinandersetzung mit globalen Themen ist es wichtig, eine persönliche Meinung und Position zu beziehen. Dabei genügt es nicht,  nur die ökosozialen, politischen und kulturellen Zusammenhänge zu verstehen. Das Ziel ist es, einen eigenen „globalen Charakter“ zu entwickeln.  Eine solche internalisierte Sichtweise bildet die Grundlage für global verantwortbare Entscheidungen.

Wir am Abteigymnasium in Seckau führen diese Themen in Form von Modulen in allen Unterrichtsfächern ein. Damit soll der fächerübergreifende Aspekt des „Globalen Lernens“ bei den Schülerinnen und Schülern facettenreich ankommen. In praktischen und spielerischen Einheiten werden die oft komplexen Themen auf ein nachvollziehbares Verständnis reduziert.

Unserem Bildungsauftrag möchten wir in der Form nachkommen, indem wir unseren Schülerinnen und Schülern die Sicherheit vermitteln, dass sie die Herausforderungen der Zukunft bewältigen können.

Sie sollen nicht zu einem manipulierbaren Spielball von Macht- und Wirtschaftsinteressen werden.